Todestanz - Mordenkainen2

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Mordenkainen
Die Rückkehr der Dunklen Macht

... Und so, alter Feind, sehen wir uns wieder...
mich wundert Euch hier zu sehen...
aber Ihr seid rechtzeitig hier...
zu meiner Wiederkehr in dieses Reich...

Höhnisch grinste der Leib den leeren Raum an...
und plötzlich mit einer Handbewegung wurde aus
Luft Fleisch... ein Mann... in den Kleidern eines
Priesters... schlank und mit einer Aura der Weisheit.

... Wisse, daß ich diesem Scheusal die Worte der
Macht gegeben habe... und nur darum bist Du hier...
Zu stark hattest Du Einfluß auf die Toten...
und hier... wirst Du endgültig besiegt werden...

Das Wesen verzog sein Grinsen... zu einer haßerfüllten Fratze...
und schoß zischend... IHR! Eure Pläne... sind ein Fehler...
jetzt da ich hier bin werde ich niemals wieder gehen!
Euer Fleisch... gehört mir! Ihr allein könnt mich nicht besiegen!

... Dessen bin ich mir wohl bewußt... und die...
Opfer... die wir bringen werden erregen meinen Unmut...
aber wir werden Dich schlagen... wisse dies...
und nun werde ich Dich Deinen Gedanken überlassen...

Die Gestalt des Priesters flimmerte als er seine Hände
nach oben riß und die Luft sein Diener wurde...
Windschlieren trugen seinen Geist und Körper weg...
zu dem Ort seines Willens.

Das Weib bedauerte... daß es noch sehr geschwächt gewesen war
und noch nicht über mehr als einen kümmerlichen Bruchteil
seiner früheren Macht verfügte...
es würde noch dauern bis es die Magie meistern konnte.

.... Und so bin ich wieder hier... und diesmal werde ich
nicht scheitern... ich habe Pläne... viele... und sie werden
auf keinen Fall angreifbar sein...
Macht... wird mein Mittel sein.

Und so erhob sich die pervertierte Gestalt einer Frau...
sprengte die Tür mit purer Gewalt aus den Angeln und
ging ihren Weg... Diener... die ihr im Weg standen, fanden
ein blutiges Ende. Es bedeutete ihr nichts.

Es kannte diese Hallen... einst war sie hier... als astrale
Projektion... dies war der Hort ihrer Feinde...
und jetzt würde sie ihn für sich beanspruchen.
Nur noch wenige Schritte... bis zum Hauptraum der Abtei.

Dutzende von Dienern... Magiern... und Mönchen
waren dort... das Abendmahl war ihr Begehr...
doch was sie erwartete war nur ihr Ableben.
Die Türen flogen auf und herein kam der geflügelte Tod.

Der Anblick war verwirrend... für diese zumeist Männer.
Schön... und anmutig... aber mit Mordlust in den Augen...
kam es über sie... Bänke fielen um, Stühle flogen...
und mit kaltem Haß zerfetzte es die Leiber der Menschen.

Angsterfüllte Schreie hallten durch den Raum...
einige konnten noch Zauber vorbereiten...
aber magische Steine oder vereinzelte Elementarangriffe
hatten fast keine Wirkung auf diese Furie.

Mit untoter Macht schritt sie weiter und weiter...
tötete und vernichtete die gesamte Priesterschaft und
ihre Lakaien. Jedoch hatte es Glück. Denn keiner der
Hohen Priester war anwesend. Und so tötete es alles Leben.

Je mehr Seelen sie fraß, desto mächtiger wurde sie...
und jetzt... blutüberströmt und voller frivoler Lust
stand sie in einem Meer aus Blut!
Und jetzt... dachte es nach... sehr lange... Stunden.

... Zuerst will ich ruhen... dann werde ich wieder die
Magier beherrschen können... dann... kümmere
ich mich um die belanglosen Reste dieses Fleisches...
und dann... wird mir die Welt wieder gehören!

Und so ruhte das Wesen... mit geschlossenen Lidern
mitten in der Schar der Leichen... Stille umgab sie...
und so ruhte sie Stunden... und
regenerierte sich... erhielt wieder ihre Zauberkraft.

Langsam erwachte es... und richtete sich zu der vollen
Größe auf... nun... die, die dieser Körper hergab...
es betrachtete sich mit Abscheu...
welch schwacher Körper!

Sein alter Körper strahlte Macht aus... der Körper dieser
Frau war schwach... im Leben war es keine starke Frau.
Nun... der Körper eines Weibes könnte sich nützlich
erweisen, so dachte es.

Und es erhob sich... und wob seinen Zauber...
irres Licht... blaue Funken... umwaberten die Gestalt...
und was blieb, war die Glut hinter den Augen...
was neu war, war alles.

Schwarzes Haar, kräftige Gestalt... Anmut und
Schönheit... wer dies denkt... begeht einen tödlichen Fehler.
Denn mehr als Magie beherrscht diese Gestalt...
ihr zu eigen sind die höchsten Stufen der Existenz.

Nun... war es vollendet... der wahre Körper Mordenkainens
war vergangen. Und von eigener Hand neu erschaffen
stand die neue Gestalt im Raum.
Und... sie brauchte Diener.

... Erhebt Euch, meine Feinde... vielleicht seid ihr mir
im Tode nützlicher... ihr werdet mir dienen,
bis ich euren Körpern erlaube zu verfallen...
und eure Asche in alle Winde verstreut wird!

Leise intonierte sie eine Melodie... dunklen und
geheimnisvollen Ursprungs... und ihre Hände bewegten sich
in Mustern... alt wie die Zeit...
und langsam.. stoben Funken über den Boden.

Das Wesen schloß die Augen... und konzentrierte sich ganz...
verdorbenes Leben einzuhauchen... und so...
klackten blanke Knochen und blutverkrustete Hände auf den Boden...
als sich die Leichen wieder in die Höhe hievten.

... Und nun errichtet mir meinen Thron! Euer Geist wird ein
Bild erhalten... und so werdet ihr ihn mir errichten...
Sklaven... ihr werdet arbeiten bis ich Euch erlaube zu ruhen...
und nun... werde ich diesem Körper Kleidung geben.

Ein weiterer Zauber... und aus dem Grau des Limbus vor ihr
ergoß sich ein Umhang... schwarze Federn... Stahl... in der Form
der Auferweckung... dem Phönix... als Panzer auf der Brust.
Handschuhe... Beinschienen... völlig aus Schwarzstahl erschaffen.

... ja... gut... die Macht hat gut gewählt...
und jetzt... werde ich diesen Ort... personifizieren...
die Mauern schützen vor dem Blick dieser Affen...
und mir eine Basis errichten. Warum weggehen? Hier ist alles...

Und so richtete sich eine neue Alte Macht in den Reichen ein...
gerufen vom Guten zum letzten Konflikt...
jedoch... unterschätzt sie Ihren Feind? Er ist mächtig...
er war der größte Magier aller Zeit.

Schwärze umgibt die einst so lichte Feste... und unheilige Energie
pulsiert in dem Mauerwerk... der Luft... und flößt jedem
Furcht ein... und allein die Präsenz reicht schon aus um
weniger mächtige Wesenheiten abzuschrecken.

Es müssen Mächtigere kommen.
Und das werden Sie...
nicht jetzt... vielleicht... aber bald.
... Interessant...

... Jetzt... ist meine Macht groß genug...
und meine Sklaven sind viele...
nun... wird es Zeit...
oder... denkt ihr nicht... Priester?

Gluterfüllte Augen erfaßten die verhüllte Matrix...
die zuschaute... lange Zeit...
und fast genausolange wußte auch sie es...
wenig... entgeht ihrem Blick.

... Du handelst früher als ich erwartete...
und Du bist stärker als ich dachte... nun...
es bewirkt nur eine vorübergehende Verzögerung...
wäge Dich nicht in Sicherheit!

... Meint ihr das wirklich... Esidur?
oder fürchtet Ihr Euch, daß Euch das was Ihr
gerufen habt... vielleicht doch in Erwartungen überflügelt?
Testet es... Sterblicher!

mercredi 17 avril 2002
21:31:55